März 8, 2017

Lohnt sich ein Lektorat?

Wenn Schreiben zur Pflicht wird

Für viele ist Schreiben vor allem eins: eine mehr oder weniger lästige Pflicht. Sei es eine Hausarbeit für ein Seminar an der Hochschule, eine Abschlussarbeit oder ein Text für die Unternehmens-Homepage, viele schreiben nicht, weil es Ihnen Spaß macht, sondern weil das Schreiben eine Aufgabe von vielen ist. Eine Aufgabe, die vielen von ihnen schwer fällt. Vielleicht auch Ihnen. Wie gut, wenn Sie dann endlich fertig sind! Jetzt gilt nur noch: drucken und abgeben. Oder der Vorgesetzten schicken, vielleicht noch mit einer verlegenen Mail. Und dann weiter zur nächsten Aufgabe. Das Leben geht schließlich weiter, nach der Aufgabe ist vor der Aufgabe. Schreiben ist doch nicht so schlimm, denken Sie dann vielleicht. Wenn man erstmal damit angefangen hat… Aber beim nächsten Mal fangen Sie natürlich viel früher an.

Die Rohfassung: Nur ein kleiner Teilschritt von vielen

Doch das, was Sie da abgegeben haben, ist noch kein fertiger Text. Es ist lediglich die Rohfassung Ihres Textes. Entsprechend sieht dann auch die Rückmeldung aus, die Sie für Ihren Text erhalten. Ihr Dozent gibt Ihnen eine schlechte Note. Ihre Vorgesetze antwortet auf Ihre verlegene Mail mit einer „Bitte um sofortige Verbesserung“. Sie müssen mindestens eine Überstunde machen, in der Sie Ihren Textentwurf bearbeiten. Sie denken sich: „Vielleicht hätte ich meinen Text lieber doch von jemand anderen lesen lassen sollen“.

Den eigenen Text lesen lassen

Das Überarbeiten des eigenen Textes ist eine zentrale Arbeitsphase Ihres Schreibprozesses. Aus Ihrer Rohfassung soll ein Text werden, der seinen Zweck erfüllt. Dazu muss er gelesen werden, und zwar am besten von einer anderen Person. Es ist nämlich nicht möglich, seine eigenen Texte zu lektorieren, weil die dafür notwendige Distanz zum Text fehlt. Es sei denn, Sie schreiben Ihren Text und lassen ihn mindestens eine Woche lang liegen. Doch wer hat schon die Zeit dafür? Die entscheidende Frage ist also:

Wer liest meinen Text?

„Was für eine Frage“, sagen Sie, „das liest meine Oma. Oder meine Mitbewohnerin. Die studiert schließlich Deutsch auf Lehramt“. Auch andere Personen lassen sich zum Korrekturlesen einspannen. Zum Beispiel Ihr Ehemann. Im Büro kommt für solche Dinge natürlich eine Person in Frage: der Praktikant. Daran ist auch grundsätzlich nichts auszusetzen. Schließlich können die meisten Omas, Ehepartner und Mitbewohnerinnen lesen. Auch die meisten Praktikanten. Doch gerade, wenn Sie eine Person, die Ihnen nahesteht, bitten, Ihren Text „gegenzulesen“ tritt oft folgendes Problem auf:

Das Höflichkeitslesen

Gerade Verwandte oder Freunde neigen oft, ohne es bewusst zu wollen, zum „Höflichkeitslesen“. Das ist dann meist nur ein schnelles Überfliegen des Textes. Weil sie die Person, deren Text sie gelesen haben, nicht kritisieren möchten, halten sie sich mit nützlichen Ratschlägen zurück. Am Ende heißt es dann von der Mitbewohnerin nur: „Voll gut, aber auf Seite 3 fehlt ein Komma“. Und das, obwohl es noch viel mehr Fehler im Text gibt und Ihre Argumentation von vorne bis hinten nicht stimmt.

Das bringt weder Sie als schreibende Person noch Ihren Text weiter.

Die Lösung: ein Korrektorat/Lektorat

Wenn Sie bei Ihrem Text ganz auf „Nummer Sicher“ gehen wollen, sollten Sie einen freien Lektor/eine freie Lektorin beautfragen. Diese lesen Ihren Text. Im Gegensatz zu Freunden, Verwandten und Praktikanten lesen diese anders und vor allem genauer. Sie korrigieren nicht nur Ihre Fehler, sie prüfen Ihren Text auch auf Stil, Struktur und Lesbarkeit. Ganz ohne „Höflichkeitslesen“. Es gibt viele freie Lektorinnen und Lektoren und einige verlangen noch nicht einmal horrend hohe Preise für ihre Dienstleistungen.

Einige Lektorinnen und Lektoren geben Ihnen die Möglichkeit, sie bei einem kostenlosen Probelektorat kennenzulernen. Auch ich. Wenn Sie eine Zusammenarbeit mit mir ausprobieren möchten, können Sie mir eine Seite Ihres Textes per E-Mail schicken! Oder nutzen Sie das Kontaktformular:





Bildnachweis:

Stephen Hampshire via CC BY 2.0

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