März 8, 2017

Der Textzähmer-Gender-Check für Ihren Text

 

Geschlechtergerechte Sprache

Von immer mehr Personen wird verlangt, dass sie ihre Texte geschlechtergerecht formulieren. Das Thema „Geschlechtergerechte Sprache“ (oder auch: „Gendergerechte Sprache“) polarisiert. Während es einigen Personen wichtig ist, gibt es anderen Anlass zu wilden Assoziationen und Verschwörungstheorien. Sie reden von „Genderwahn“. Vielleicht haben auch Sie eine Meinung zur geschlechtergerechten Sprache. Wie auch immer diese Meinung ist, früher oder später kann es vorkommen, dass auch Sie Ihren Text „gendern“ müssen. Dafür eigenet sich ein Gender-Check.

Gendern im Studium

Das kann im Laufe Ihres Studiums vorkommen. Zum Beispiel, wenn Sie eine Sozialwissenschaft, beispielsweise Soziologie, studieren. Sie sind neu an der Uni, haben gerade erst Ihr Work & Travel in Australien beendet und starten nun in einen neuen Lebensabschnitt. Es ist ganz anders als in der Schule. Sie müssen Hausarbeiten schreiben, mit einer Vielzahl formaler Regeln, die Sie beachten müssen. Gleichzeitig erzählt Ihre Dozentin etwas von „Gender“ und dass es kein natürliches Geschlecht gebe. Sie verlangt von Ihnen, Ihre Hausarbeit zu „gendern“. Sie sind ratlos. Und in Australien war alles so schön…

So ergeht es vielen Studierenden. Sie müssen sich nicht nur an die formalen Vorgaben ihres Studienganges halten, sie müssen sich auch eine neue Art des Formulierens lernen. Und dafür sorgen, dass in Ihren Texten auch auf dem Papier alle Geschlechter gleich behandelt werden.

Gendern im Job

Auch im Job kann gendergerechtes Schreiben wichtig sein. In Deutschland gelten das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) und das Bundesgleichstellungsgesetz. Beide verlangen von Ihnen, dass Sie Ihre Texte so formulieren, dass sich durch sie alle Geschlechter gleichermaßen angesprochen fühlen. Wenn Sie das nicht beachten, kann Ihnen eine Klage wegen Diskriminierung drohen. Und das kann teuer werden. Teurer als ein Gender-Check.

Geschlechtergerecht formulieren: wie?

Eins vorweg: Es gibt viele Möglichkeiten, Ihren Text geschlechtergerecht zu formulieren. Im Studium gibt es verschiedene Vorgaben, die von Fach zu Fach, Hochschule zu Hochschule und Lehrkraft zu Lehrkraft variieren. Das gilt auch für den Job. Einige Unternehmen und Institutionen haben dazu bestimmte Richtlinen.

Ganz allgemein ausgedrückt gibt es viele verschiedene Varianten. Doch einige davon sind schlecht lesbar. Ein Beispiel aus einem österreichischen Schulbuch:

„Eine/r ist Zuhörer/in, der/die andere ist Vorleser/in. Eine/r liest den Abschnitt vor, der/die Zuhörer/in fasst das Gehörte zusammen.“ (hier gefunden)

So etwas muss nicht sein. Gender geht auch lesbar!

Die Lösung: Der Textzähmer-Gender-Check

Ich biete Ihnen eine qualifizierte Prüfung Ihres Textes auf geschlechtergerechte Formulierungen. Außerdem prüfe ich, ob Sie eine einheitliche Geschlechterform nutzen. Alles in Absprache mit Ihnen, vor dem Hintergrund Ihrer Vorgaben.

Was kostet das?

Ich biete den Gender-Check in zwei Varianten an: Basic und Premium.

Beim Basic-Gender-Check prüfe ich, ob Sie eine einheitliche Geschlechterform nutzen. Also ob sie beispielsweise in Ihrem Text durchgängig „Ärzte und Ärztinnen“, „ÄrztInnen“ oder „Ärtzt_innen“ schreiben und konsequent eine dieser Formen beibehalten. Das kostet 2 € pro Normseite (1.500 Zeichen).

Beim Premium-Gender-Check prüfe ich nicht nur, ob Sie eine einheitliche Geschlechterform nutzen, sondern auch, ob Sie Ihren Text geschlechtergerecht formulieren. Denn oft können Sie es vermeiden, in die Gender-Falle zu tappen, wenn Sie manche Begriffe einfach durch andere ersetzen. Zum Beispiel, wenn Sie statt „Probanden/-innen“ einfach „Versuchspersonen“ schreiben. Oder statt „Experten/-innen-Wissen“ einfach „Fachwissen“. So wird der Text viel kompakter, lesbarer und geschlechtergerechter. Ich mache das für Sie. Das kostet 4 € pro Normseite (1.500) Zeichen.

Weitere Fragen?

Wenn Sie weitere Fragen zum Gender-Check haben, können Sie mir jederzeit eine E-Mail schreiben. Ich antworte Ihnen so schnell wie möglich.

Bildnachweis

Summer Skyes 11 via CC BY 2.0

Mehr Informationen zum Thema finden Sie im Textzähmer-Blog.

 

 

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